Boy George empfindet seine Zeit im Gefängnis als Albtraum. Der ehemalige Culture Club-Sänger musste im letzten Jahr vier Monate einer insgesamt 15-monatigen Haftstrafe absitzen, nachdem er wegen Freiheitsberaubung eines Callboys verurteilt worden war. Die Zeit im Kittchen kommt dem 48-jährigen Briten heute irreal vor.
Heute steht Boy George wie folgt zu dem Thema:
Es war eine interessante Erfahrung, würde sie aber niemandem empfehlen. Als ich einsaß, sagte mir jeder: ‘Wenn du raus kommst, dann wirst du vergessen, dass es jemals passiert ist.’ Und das ist genau das, was passiert ist. Es scheint wie ein wirklich schlechter Traum. Wenn du klug bist, dann machst du das Beste aus deiner Situation, egal wo du bist. Ich habe da drinnen Freunde gefunden, mit denen ich noch heute in Kontakt stehe. Ich habe in der Küche gearbeitet und das vegetarische Essen vorbereitet. Das gab mir eine Beschäftigung, was gut war.
Boy George, dessen bürgerlicher Name George O’Dowd ist, ist außerdem überzeugt, dass ihm vor allem sein Optimismus in der schweren Zeit hinter Gittern half. Im Gespräch mit der britischen Zeitung Metro fährt er fort:
Ich bin nicht die Art von Mensch, die lange eine negative Sicht vom Leben aufrechterhalten kann. Ein guter Sinn für Humor ist in manchen Situationen sehr nützlich. Es kann von Vorteil sein, wenn man irrsinnig optimistisch ist.













