In der Nacht von Montag auf Sonntag wurde wieder der international wichtigste Filmpreis verliehen. Die Oscar-Verleihung 2010 überraschte aber an manchen Stellen, besonders wohl die, die eigentlich fest mit der begehrten Trophäe gerechnet hatten, wie beispielsweise James Cameron mit seinem 3 D-Animations-Meisterwerk Avatar.
Miley Cyrus, Zac Efron & Co verleihen erstmalig den Oscar
Zunächst einmal durften auch die jungen Talente bei den Oscars 2010 einige Preise präsentieren. Miley Cyrus und Amanda Seyfried, Taylor Lautner und Kristen Stewart sowie Zac Efron und Anna Kendrick bekamen die Ehre zuteil, den Oscar zu verleihen. Eine Ehre für wohl jeden Schauspieler.
Christoph Waltz räumt ab
Abgeräumt haben letztendlich aber wieder die alten Hasen aus dem Showgeschäft. Allen voran der Österreicher Christoph Waltz, der neben den Golden Globe, nun auch den Oscar als bester Nebendarsteller für „Inglourious Basterds“ einhemste. Jeff Bridges bekam den Oscar als bester Hauptdarsteller für den Country-Film “Crazy Heart“ und als beste Nebendarstellerin wurde Mo’nique in “Precious” geehrte. Sandra Bullock holte sich den Oscar als beste Hauptdarstellerin in “The Blind Side”.
Kathryn Bigelow gewinnt gegen James Cameron
Er stand am Ende der Oscar Verleihung ziemlich blöd da. James Cameron rechnete wohl mit den meisten Auszeichnungen. War er für seinen 3D-Kinofilm „Avatar“ immerhin auch für neun Oscars nominiert, genau wie seine Exfrau. Kathryn Bigelow konnte mit ihrem Kriegsfilm „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“ ebenfalls neun Nominierungen verbuchen. Sie war letzten Endes mit sechs Oscars auch die große Gewinnerin des Abends und obendrein auch noch die erste Frau, die den Oscar für die beste Regie ihr eigen nennen kann. James Cameron nahm lediglich drei Oscars mit nach Hause. Da wird sich einer sicherlich ziemlich geärgert haben.









